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BRAU UNION ÖSTERREICH AG
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Bierkulturbericht 2011
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BRAU UNION ÖSTERREICH AG
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Bierkulturbericht 2011
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mischen Bevölkerung, nämlich 58 Prozent,
davon überzeugt, dass österreichische
Rohstoffe qualitativ besser sind, als sol-
che aus anderen Ländern. Nur ein Prozent
der Bevölkerung glaubt, dass österreichi-
sche Produkte schlechter sind. 26 Prozent
sieht keinen Qualitätsunterschied zwischen
inländischen und ausländischen Rohstoffen.
Bei den Geschlechtern gibt es kleine Un-
terschiede bei den Zahlen. Von der quali-
tativen Überlegenheit inländischer Pro-
dukte sind 59 Prozent der Männer und
56 Prozent der Frauen überzeugt. Und:
Regelmäßige Bierkonsumenten schätzen
den Qualitätsvorsprung von heimischen
Rohstoffen höher ein (64 Prozent) als
sporadische Biertrinker (55 Prozent). In
Südösterreich sind am meisten Menschen
von der Überlegenheit österreichischer
Rohstoffe überzeugt, in Ostösterreich am
wenigsten.
G
F
ür Brauereien auf der ganzen Welt
ist Wasser ein entscheidender Roh-
stoff. Gutes mineralstoffhaltiges
Wasser ist nämlich eine der Grundvoraus-
setzungen für gutes Bier. Häufig haben
die Brauer eigene Brunnen oder Quellen,
vielfach wurde sogar die Standortwahl der
Braustätte von der örtlichen Wasserquali-
tät abhängig gemacht. Darum legt jeder
Bierbrauer stets ein hohes Augenmerk auf
die Qualität seines Brauwassers und über-
wacht dieses streng. Vor allem auf den
Härtegrad wird Acht gegeben. In der Regel
stellen Bierproduzenten sogar höhere An-
forderungen an das verwendete Trinkwas-
ser, als dies der Gesetzgeber tut. Wasser
ist dabei keineswegs gleich Wasser. Vor
allem der sehr unterschiedliche Gehalt an
verschiedensten Mineralstoffen prägt den
Charakter des jeweiligen Brauwassers und
verleiht ihm je nach Härte eine besondere
Eignung für die jeweiligen Biersorte.
In der internationalen Brauindustrie gilt
Österreich als „gelobtes Land“. Das ist
wenig erstaunlich, wenn man einen ge-
naueren Blick auf die hohe Trinkwasser-
qualität in der Alpenrepublik wirft. Wie
die Bevölkerung selbst, und damit auch die
heimischen Bierkonsumenten, ihr Wasser
sehen, zeigt die Studie „AQA Wasserreport
2011“, welche vom Marktforschungsinstitut
Hoffmann & Forcher im Auftrag von AQA
GmbH in Kooperation mit der Österreichi-
schen Vereinigung für das Gas- und Was-
serfach (ÖVGW) durchgeführt wurde. Auf
einer fünfstufigen Schulnotenskala wurde
dabei ein Durchschnittswert für die Zufrie-
denheit mit der Qualität des Leitungswas-
sers von 1,5 erreicht. Eine überwältigende
Mehrheit, nämlich 93 Prozent, ist dabei
überzeugt, dass das hohe Qualitätsniveau
des heimischen Wassers seit Jahren gehal-
ten werden kann.
Angesichts der Beliebtheit des heimischen
Wassers überrascht es nicht, dass die Bier-
konsumenten österreichische Rohstoffe
als besonders hochwertig einschätzen. Das
zeigen auch die entsprechenden Ergeb-
nisse der Studie „Bierkultur in Österreich“.
Demnach ist eine satte Mehrheit der hei-
Wasser –
das weiSSe Gold.
Bier besteht zu über 90 Prozent aus Wasser. Kein Wunder also, dass die
Qualität und Beschaffenheit von Wasser zum Brauen von entscheidender
Bedeutung ist. Zum Glück für die heimischen Konsumenten ist Österreich mit
einer hervorragenden Trinkwasserqualität gesegnet.
• Die BRAU UNION ÖSTERREICH ver-
zeichnete im vergangenen Jahr für In-
landslieferungen ein klares Absatzplus
von 1,0 Prozent an Getränken.
• Der Marktanteil der BRAU UNION
ÖSTERREICH konnte um 0,6 Prozent-
punkt von 47,2 auf 47,8 Prozent gestei-
gert werden.
• Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von
106 Liter war Bier auch im Vorjahr das
beliebteste Getränk der Österreicher.
• Im Vorjahr tätigte die BRAU UNION
ÖSTERREICH Investitionen im Gesamt-
volumen von 43,9 Millionen Euro.
Das vergangenen Geschäftsjahr war für
die BRAU UNION ÖSTERREICH AG ein
Jahr der großen Erfolge. In einem leicht
schrumpfenden Markt konnte das Un-
ternehmen dank ambitionierter Investi-
tionen und großer Innovationskraft das
Absatzvolumen deutlich erhöhen. Au-
ßerdem wurde die Position als absoluter
Marktführer am österreichischen Bier-
markt klar ausgebaut.
2
1
2.1
2.2
2.3
2.4
wie schätzen sie die qualität
österreichischer rohstoffe im ver-
gleich zu anderen ländern ein?
in %
58 %
besser
26 %
gleicht gut
schlechter
k.a.
bewertung
1 %
16 %