Brew a better world

Die Brau Union Österreich setzt als Beitrag zur globalen Nachhaltigkeitsstrategie von HEINEKEN „Brew a Better World“ an mehreren Standorten, sowohl in der Logistik als auch in der Produktion, laufend Schritte, um den Wasser- und Energieverbrauch kontinuierlich weiter zu reduzieren und zu optimieren. So setzt die Brau Union Österreich etwa auf die Installation von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen sowie Kooperationen mit Fernwärmegenossenschaften und Biogasanlagen. Darüber hinaus bezieht die Brau Union Österreich ihren elektrischen Strom ausschließlich aus erneuerbaren Quellen aus Österreich.*

Im Bereich Soziales macht es sich das Unternehmen zum Ziel, faire und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen und den positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu stärken. Gegenüber Konsument:innen wird durch das Engagement für den bewussten Umgang mit Alkohol Verantwortung übernommen.**

Im Rahmen der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive der EU (CSRD) ist Heineken, nicht aber die Brau Union Österreich AG berichtspflichtig. Aus diesem Grund fließen sämtliche relevante Angaben, Zahlen und KPIs der Brau Union Österreich in den Nachhaltigkeitsbericht von Heineken mit ein.

*Das Zertifikat zur Stromherkunft finden Sie hier

**Details zu diesen Angaben finden sich in der HEINEKEN Nachhaltigkeitsstrategie Brew a Better World“ 

Ein Foto zum Thema "Brew a better World" - Nachhaltigkeit

Entdecken Sie die Nachhaltigkeits­strategie von HEINEKEN „Brew a Better World“ ​

AKTUELLE PROJEKTE

Zero Emission Transport in Wien und Wien-Umgebung

Im Projekt „Zero Emission Transport“ der Wirtschaftskammer Wien fahren Betriebe emissionsfrei im 1. und 2. Bezirk. Die Brau Union Österreich beliefert dabei Gastronomiebetriebe mit einem 16,7 Tonnen schweren Elektro-Lkw. Dieser verfügt, je nach Beladung und Jahreszeit, über eine Reichweite von rund 200 Kilometern und versorgt mit seiner 265-kWh-Batterie von der Brauerei in Schwechat aus Kunden im Wiener Stadtzentrum. Für die Ladung des Elektro-Lkw am Standort Schwechat bezieht die Brau Union Österreich ausschließlich erneuerbaren Strom aus Österreich.

Bio-Ethanolverbrennung in der Brauerei Wieselburg

Am Standort gibt es 2x 20hl/h Entalkoholisierungsanlagen zur Produktion von alkoholfreiem Bier. In Abhängigkeit der Anlagennutzung fallen bei der Entalkoholisierung wöchentlich zwischen 10.000l und 20.000l Bio-Ethanol (76-78 Vol%) an.

Seit August 2024 ist eine Dampfkesselanlage samt Verbrennung des Ethanols in Betrieb und die Anlage deckt bei Vollauslastung bis zu 20% des gesamten Wärmebedarfs der Brauerei Wieselburg für die Bierherstellung mit Ethanol ab. Dies führt nach internen Berechnungen ausgehend von einer angenommenen Menge an Bio-Ethanol von ca. 800.000 l im Jahr zu einer Reduktion von bis zu 700 Tonnen fossilem CO2 pro Jahr.

Dieses Projekt wurde mit einer Umweltförderung des BMK – managed by Kommunalkredit Public Consulting – realisiert.

 

Wärmerückgewinnung mittels Hochtemperatur-wärmepumpe in der Brauerei Puntigam

Zur optimalen Energienutzung hat die Brauerei Puntigam eine Hochtemperaturwärmepumpe errichtet. Als Wärmequelle dient ein Kühlwasserkreislauf, welcher von einem Brunnen gespeist wird. Als Wärmesenke dienen die Flaschenwaschmaschine und die Kurzzeiterhitzung. Zusätzlich wird die Lüftungsanlage der Mehrweg-Flaschenhalle mit Wärme aus dem Unterkühler im Wärmepumpenkreislauf versorgt.

Die elektrische Versorgung der neuen Wärmepumpenanlage erfolgt ausschließlich durch Ökostrom aus Österreich.

Dieses Projekt wurde mit einer Umweltförderung des BMK – managed by Kommunalkredit Public Consulting – realisiert.

Linzer Bier­auslieferungs­flotte auf CNG-Lkw umgestellt​

Mit der Umstellung auf CNG-Lkw für die Bierauslieferung setzt das Unternehmen komprimiertes Erdgas ein, das aus einer Mischung aus komprimierten Erdgas und Biogas besteht. Seit Mitte 2022 sind bereits vier CNG-Lkw in der Linzer Innenstadt und im Umland im Einsatz. Nun wurden 25 Lkw in Linz und drei weitere an anderen Logistikstandorten der Brau Union Österreich auf CNG umgestellt. Die Vorteile dieses Einsatzes sind geringere CO2-, Schadstoff- und Feinstaubemissionen im Vergleich zu Dieselfahrzeugen, was vor allem im städtischen Bereich wichtig ist.

Brau Union und Einride treiben die Elektrifizierung des Speditionsverkehrs in Österreich voran

Die Brau Union Österreich und das Güterverkehrstechnologie-Unternehmen Einride sind bei der Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs in ganz Österreich eine Partnerschaft eingegangen. Seit Jänner 2025 sind 8 E-Lkw in der Steiermark unterwegs. Bis Ende des Jahres 2026 folgen noch weitere 20 E-Lkws, die auch in Wien, Ober- und Niederösterreich eingesetzt werden sollen. Die Transporte zeigen den nächsten Schritt der Brau Union Österreich bei der Reduzierung der CO2-Emissionen innerhalb ihrer Lieferkette.